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DIESER PRESSEARTIKEL ZEIGT BEISPIELHAFT WIE ENG
UNIVERSITÄTEN MIT DER PHARMALOBBY VERZAHNT SIND.

Auszüge aus der Pressemitteilung der Pharmazeutischen Zeitung vom 24.08.2026

Longevity-Forschung - Was biologische Uhren wirklich verjüngt
"…Viele Nahrungsergänzungsmittel bleiben dagegen ohne nachweisbaren Effekt. Gleichzeitig macht die Studie deutlich, dass nicht jede epigenetische Uhr gleichermaßen geeignet ist, solche Veränderungen zu erfassen.
…Lassen sich die Effekte potenzieller Longevity-Interventionen messen, ohne jahrzehntelang auf Erkrankungen oder Todesfälle als klinische Endpunkte warten zu müssen? Dieser Frage gingen Forschende um Dr. Raghav Sehgal vom Department of Psychiatry der Yale University School of Medicine in New Haven, USA, nach. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachjournal »Nature Medicine«.
…Für die Longevity-Forschung ist dabei nicht entscheidend, ob eine epigenetische Uhr Morbidität und Mortalität vorhersagt. Soll sie in Interventionsstudien als Surrogatendpunkt dienen, muss sie zuverlässig auf Maßnahmen ansprechen, die den Alterungsprozess beeinflussen. Genau diese Reaktionsfähigkeit stand im Zentrum der aktuellen Studie.

Medikamente und Lebensstil schneiden am besten ab
Die Forschenden untersuchten 51 Interventionen und teilten sie in vier Kategorien ein: pharmakologische Behandlungen, Lebensstilinterventionen einschließlich Ernährung und Bewegung, Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sowie medizinische Verfahren wie hyperbare Sauerstofftherapie, Organtransplantationen oder Gentherapie.
Das Ergebnis fällt bemerkenswert deutlich aus: Nur pharmakologische und Lebensstilinterventionen führten über verschiedene epigenetische Uhren hinweg zu einer signifikanten Abnahme des epigenetischen Alters. Der mittlere Effekt der Arzneimittelinterventionen war dabei mehr als doppelt so groß wie jener der Lebensstilmaßnahmen. NEM und medizinische Verfahren erreichten als Gruppen keinen vergleichbaren Effekt. Unter den pharmakologischen Ansätzen fielen insbesondere Anti-TNF-Therapien und Meta durch ausgeprägte und konsistente Veränderungen der DNAm-Biomarker auf."

Anmerkungen zur Yale University School of Medicine in New Haven, USA:

  • Raghav Sehgals Arbeit führte zur Entwicklung von SYMPHONYAge. Das Patent dafür wurde an die US-Firma TruDiagnostic (Klinische Forschung & Dienstleistungen für Biotech/Pharma) ein lizenziert, bei der Sehgal auch im wissenschaftlichen Beirat tätig ist.

  • Yale verfügt über eines der größten Stiftungskapitale weltweit (über 40 Milliarden US-Dollar), das aus jahrzehntelangen privaten Zustiftungen stammt.

  • Privatspenden & Philanthropie: Große Teile des Department of Psychiatry und der Altersforschung werden durch private Stiftungen und Mäzene unterstützt (z. B. die Gruber Foundation oder die Brain & Behavior Research Foundation).

  • Venture Capital & Biotechs: Die Yale School of Medicine arbeitet eng mit Biotech-Investoren zusammen. Dr. Sehgal selbst ist parallel als Scientific Principal beim Longevity Tech Fund tätig.